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Zusammenkommen in der Fastenzeit

22.03.24

Der Fastenmonat Ramadan ist für viele Muslim:innen in unserer Nachbarschaft die wichtigste Zeit des Jahres. Und das gemeinsame Fastenbrechen nach Sonnenuntergang ist eine tolle Möglichkeit, Menschen zusammenzubringen und ins Gespräch mit Nachbar:innen zu gehen. Deshalb haben wir dieses Jahr an zwei Abenden in der Fastenzeit ein Iftar (Fastenbrechen) in der Bona Peiser organisiert.

Abhängig von den Mondphasen fällt Ramadan jedes Jahr zeitlich ein bisschen anders – er beginnt laut Koran, wenn nach dem Neumond die Mondsichel sichtbar ist. Im Jahr 2024 ging es am 11. März los. Es wird insgesamt 30 Tage lang gefastet. In dieser Zeit darf nur von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang gegessen und getrunken werden.

Der erste Abend richtete sich hauptsächlich an junge, fastende Menschen und wurde gemeinsam von unserem Projekt für Jugendliche Kreuzberg kickt und unserem Kooperationspartner in der Jugendarbeit Outreach organisiert. Eingeladen waren 45-50 Jugendliche aus dem Mehringplatz und dem Wassertor-Kiez. Nach dem gemeinsamen Essen gab es noch Zeit für Spiele, Çay (schwarzen Tee) und lange Gespräche.

Da uns wichtig war mehr interkulturelle Offenheit zu fördern und für das Thema Ramadan mehr Sichtbarkeit zu schaffen, haben wir Ende März gezielt fastende und nicht fastende Nachbar:innen zu einem zweiten Iftar eingeladen. Vor dem Essen gab es eine halbe Stunde Gesang und Live-Musik von dem syrischen Künstler Alaadin,  der auf seiner Oud für eine gemütliche Atmosphäre sorgte. Der Abend war ein voller Erfolg mit ca. 40 Personen und es wurde viel über das Kiezleben und kulturelle Bräuche ausgetauscht.

Wir freuen uns schon auf weitere Iftar-Abende nächstes Jahr!

Ein Beitrag von Amira Hoeltz