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Projekte

Mobile Stadtteilarbeit

Mit der mobilen Stadtteilarbeit erreichen wir neue Anwohner:innen im Wassertorkiez, die noch nicht an Angeboten teilnehmen oder isoliert sind. Dabei machen wir lokale soziale Angebote bekannt und unterstützen die Selbstorganisation und Partizipation der Nachbar:innen.

 

Die Mobile Stadtteilarbeit ist unterwegs: Wir klopfen an die Türen und fragen, wo der Schuh drückt, vernetzen Nachbar:innen bei Kaffee im Treppenhaus miteinander und bewerben die Angebote von uns und anderen sozialen Akteuren. Bei „Ankommensangeboten“ wie Feuer & Flamme laden wir alle ein, uns und andere Nachbar:innen besser kennenzulernen. Bei Beteiligungsformaten wie Kiezspaziergängen diskutieren wir Problemlagen im öffentlichen Raum wie die fehlende Barrierefreiheit am Moritzplatz, sammeln Lösungsansätze und packen gemeinsam an.

Durch Türklopfaktionen und Befragungen der Bewohner:innen an Knotenpunkten und Sammelplätzen im öffentlichen Raum sowie im Rahmen öffentlicher Veranstaltungen wurde 2025 den Bedarf für weitere offene Begegnungsformate identifiziert, die sowohl Raum für Austausch über das aktuelle Weltgeschehen ermöglichen sowie eine Verknüpfung an bestehende Unterstützungsstrukturen bieten. In diesem Sinne wurde das wöchentliche Sprachcafé durch die Aktivierung des Engagements diverser freiwilligen Muttersprachler:innen weiter ausgebaut, damit mehr Raum für Verweisberatungen besonders für Migrant:innen und Geflüchtete, die vor vielen bürokratischen Hürden stehen, durch unser Team entsteht. 2026 möchte das Mobile Stadtteilarbeit-Team weiter das freiwillige Engagement im Kiez stärken und die Zusammenarbeit mit Freiwilligen professionalisieren. 

 

Darüber hinaus wurden weitere niedrigschwellige Angebote entwickelt und etabliert, die eine positiven Wirkung auf die rperliche und psychische Gesundheit in der Nachbarschaftsowie darin integriert Teilhabe und Begegnung – erzielen sollen.  Dazu zählten beispielsweise Kiezspaziergänge, Picknicks, monatliche Tischtennis-Abende, regelmäßige gemeinsame Gartenaktionen, offene Runden an der Feuerschale sowie Kreativangebote (z.B. Malen, Hobby-Werkstatt). 2026 ist es beabsichtigt, diese Aktivitäten weiterzuführen, sowohl an den festen Standorten Mehrgenerationenhaus Wassertor und Bona Peiser als auch mobil im Kiez. 

 

Aus der aufsuchenden Arbeit wurden schon einige Formate ausprobiert. Folgende haben sich bewährt und sind Teil des regelmäßigen Programms:

Aufsuchende Arbeit

regelmäßige mobile Mitmach-Möglichkeiten und Türklopfaktionen zur Erreichung der Nachbarschaft

Sprachcafé

ein lockerer Raum, um Deutsch zu üben, Kontakte zu knüpfen und gemeinsame Ausflüge zu unternehmen

Feuer & Flamme

ein monatliches lockeres Treffen zum Kennenlernen am Lagerfeuer

KiezPong

monatlicher offener Tischtennis-Rundlauf mit Raum für Austausch über das Kiezleben

Malkurs

ein ehrenamtlich getragenes wöchentliches Kreativangebot

Gemeinsames Gärtnern

ein offener wöchentlicher Gartentreff mit Raum zur Mitgestaltung des Orts

Engagement-Sprechstunde

wöchentliche offene Sprechstunde zu den vielfältigen Engagement-Möglichkeiten im Kiez

Gefördert durch
das Landesprogramm Mobile Stadtteilarbeit der Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung