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Gemeinsam für lebendige Nachbarschaften: Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung für Stadtteilarbeit in Friedrichshain-Kreuzberg
04.08.26Am 29. Juli 2026 wurde im Rathaus Friedrichshain ein wichtiger Schritt für die Stärkung der Stadtteilarbeit im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg gesetzt: Die Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung, die die Zusammenarbeit zwischen Bezirk, Land, Trägern und lokalen Netzwerken auf eine neue Ebene hebt. Als eine der unterzeichnenden Einrichtungen freuen wir uns sehr, Teil dieser Initiative zu sein, die das Ziel verfolgt, lebenswerte Nachbarschaften für alle zu gestalten.
Weiterentwicklung der bisherigen Zusammenarbeit
Stadtteilzentren und Einrichtungen der Stadtteilarbeit sind Orte der Begegnung, Teilhabe und Unterstützung. Sie richten sich an Menschen aller Altersgruppen und Lebenslagen und schaffen Räume für freiwilliges Engagement, Beteiligung und sozialen Zusammenhalt. Besonders in Friedrichshain-Kreuzberg ist diese Arbeit unverzichtbar. Als dicht besiedelter Bezirk steht er vor großen Herausforderungen wie Wohnungsmangel, Verdrängung, Obdachlosigkeit und Drogenkonsum.
Die neue Kooperationsvereinbarung schafft eine verbindliche Struktur, um die bisherige erfolgreiche Zusammenarbeit weiterzuentwickeln und die Angebote noch besser an die sich wandelnden gesellschaftlichen und sozialräumlichen Herausforderungen anzupassen. Die Vereinbarung wurde unterzeichnet von Bezirksbürgermeisterin Clara Herrmann, Sozialstadträtin Regine Sommer-Wetter, Staatssekretär für Integration, Antidiskriminierung und Vielfalt Max Landero, Anne Jeglinski für den Paritätischen Wohlfahrtsverband Landesverband Berlin, Gökçen Demirağlı für den Verband für sozial-kulturelle Arbeit (VskA) sowie den freien Trägern der Stadtteilarbeit.
Soziale Infrastruktur gemeinsam denken
In einem so vielfältigen und dynamischen Bezirk wie Friedrichshain-Kreuzberg sind soziale Teilhabe und demokratische Mitgestaltung zentral. Die Kooperationsvereinbarung ermöglicht es, Bedarfe frühzeitig zu erkennen, Angebote besser aufeinander abzustimmen und die soziale Infrastruktur gemeinsam mit den Menschen vor Ort weiterzuentwickeln. So wird sichergestellt, dass niemand aufgrund von Einkommen, Alter, Herkunft oder persönlicher Lebenssituation ausgeschlossen bleibt.
„Gelebte Demokratie beginnt in starken Nachbarschaften. Die Stadtteilarbeit schafft Räume für Vielfalt und ein respektvolles Miteinander. Mit dieser Vereinbarung legen wir den Grundstein für die Weiterentwicklung unserer erfolgreichen Zusammenarbeit.“ — Clara Herrmann, Bezirksbürgermeisterin.
Was bedeutet die Kooperationsvereinbarung für unsere Arbeit?
Als Unterzeichnende setzen wir uns weiterhin dafür ein, Inklusion, Teilhabe und Engagement in unserem Kiez zu fördern. Die Kooperationsvereinbarung gibt uns die Möglichkeit, unsere Arbeit noch zielgerichteter und vernetzter zu gestalten und schafft einen verbindlichen Rahmen für die Entwicklung gemeinsamer Lösungsansätze. Wir freuen uns auf die jährlichen Treffen mit den Unterzeichnenden zur Weiterentwicklung der Strategie und diese gemeinsam kontinuierlich anzupassen.
Weitere Infos
https://www.berlin.de/ba-friedrichshain-kreuzberg/aktuelles/pressemitteilungen/2026/pressemitteilung.1698445.php