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Was wir tun

Orte für die Nachbarschaft & Alltagshilfe

Nachbarschaftzentren sind erste lokale Anlaufstellen für Probleme, Fragen, Ideen und Engagement. In innerstädtischer Lage moderieren wir pragmatisch und unpolitisch Freiräume für Gemeinschaft und Selbstbestimmung. Durch unsere Präsenz vor Ort kommen wir mit vielfältigen Nachbar:innen in Kontakt, die wir vom ersten Gespräch an begleiten – bis hin zu langfristigen Beziehungen und Engagement.

Dank dieser Orte können Nachbarschaften zu Gemeinschaften werden, die sich gegenseitig unterstützen und selbstbestimmt, partizipativ ihren Kiez gestalten. Nachbarschaftsgruppen und Initiativen füllen unsere Räume mit Leben und übernehmen Verantwortung dafür.

Zu sehen, wie viele Menschen nicht lesen und schreiben können, macht mich tief betroffen. Hier möchte ich unterstützen.

Ulrike, ehrenamtl. Anwältin
Was wir tun

Alltagshilfe in der Nachbarschaft

Offenes Ohr

Mit unseren Einrichtungen sind wir eine erste Anlaufstelle für viele Problemlagen und Fragen. Wir haben ein offenes Ohr und helfen weiter, entweder in unserer Beratung oder in der Vermittlung zu anderen sozialen Diensten. Wir rufen an und fragen nach, wenn Ältere nicht vorbeikommen, die uns sonst besuchen.

Beratung

Viele haben Schwierigkeiten dabei, ihre Rechte, Pflichten und Bestimmungen in Bezug auf staatliche Leistungen wie Arbeitslosen- oder Wohngeld zu verstehen. Und das ganz unabhängig von der Muttersprache. Dazu kommen die zu hohen Handyrechnungen, die Mieterhöhung, der Mobbing-Fall in der Schule und anderes. Wir nehmen uns die Zeit, Fragen zu sortieren, Briefe zu erklären, Ämter anzurufen und gemeinsam einen Lösungsweg zu finden.

Wir bieten täglich  Beratung auf Deutsch, Türkisch und Arabisch innerhalb unserer Öffnungszeiten an:

  • Sozialberatung
  • Rentenberatung
  • Schuldenberatung
  • Familien- und Erziehungsberatung
  • Rechtsberatung (ehrenamtlich)
  • Mieter:innenberatung (im Verbund)

Lebensmittelausgabe

Ebenfalls täglich geben wir im Mehrgenerationenhaus Lebensmittel an Bedürftige aus. Die geretteten Lebensmittel sammeln wir von der Berliner Tafel und verschiedenen Kreuzberger Märkten. Bei Bedarf und Kapazität kaufen wir Lebensmittel ein, um den Grundbedarf zu decken.

Bei uns muss niemand seine Not vorweisen, denn wir kennen die Besucher:innen aus der Nachbarschaft und reden oft mit ihnen über ihre Situationen. Seit Beginn der Pandemie packen wir zusätzlich Lebensmittelpakete, die ehrenamtlich an Ältere verteilt werden.

Was wir tun

Raum für Nachbarschaft

Wir übernehmen den Auftrag, Räume für vielfältige Zielgruppen und Interessen aus der Nachbarschaft zu moderieren und zu koordinieren. Die Räume werden Nachbarschaftsinitiativen und -gruppen sowie professionellen Vereine für offene, inklusive Angebote zur Verfügung gestellt:

  • Bildungskurse, insbesondere Sprachkurse und Medienpädagogik
  • Selbsthilfegruppen, Empowerment für Frauen, Eltern und pflegende Angehörige
  • Soziokulturelle Veranstaltungen
  • Netzwerk- und Fachveranstaltungen und Fortbildungen der Sozialen Arbeit
Was wir tun

Entwicklung von Orten für die Nachbarschaft

Wir entwickeln neue Orte und beraten zur Etablierung erfolgreicher Nachbarschaftseinrichtungen.

  • Konzeption inklusive Bedarfsanalysen und Planungswerkstätten
  • Gruppenaktivierung und aufsuchende Arbeit
  • Zusammenstellung und ständige Weiterentwicklung des Angebots im Interesse unterschiedlicher Zielgruppen
  • Öffentlichkeitsarbeit und passende Ansprache
  • Koordination, Moderation und Konfliktmediation
  • Monitoring und Evaluation